Performance S&P 500 seit 1928 in Prozent und Dollar (Datenstand: 30.04.2021)
Der strategische Einsatz des IAB
Viele Unternehmer und Freiberufler betrachten die Einkommensteuer als unvermeidbare Ausgabe. Doch wer die Systematik des deutschen Steuersatzes versteht, kann die Steuerlast gezielt senken und das „gesparte“ Geld direkt in den Aufbau von Sachwerten investieren. Ein zentrales Werkzeug hierfür ist der Investitionsabzugsbetrag (IAB).
Das Fundament: Den Grenzsteuersatz verstehen
Bevor wir investieren, müssen wir wissen, wie wir besteuert werden. In Deutschland ist die Einkommensteuer progressiv gestaltet. Das bedeutet: Mit jedem Euro, den du mehr verdienst, steigt nicht nur die absolute Steuer, sondern auch der Prozentsatz, mit dem dieser Euro belastet wird.

Wie du in der Grafik oben siehst, erreichen Gutverdiener schnell die Proportionalzone 1 – den sogenannten Spitzensteuersatz. In diesem „Investmentbereich“ wird jeder zusätzliche Euro mit 42 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) versteuert. Genau hier setzt unsere Strategie an.
Die Hebelwirkung: Vom Brutto-Einkommen zum Sachwert-Investment
Das Ziel ist es, Dein zu versteuerndes Einkommen künstlich zu senken, um den Bereich der höchsten Steuerbelastung zu verlassen. Hier kommt der Investitionsabzugsbetrag (IAB) ins Spiel. Er erlaubt es dir, bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten einer geplanten Investition gewinnmindernd vorab abzuziehen – noch bevor der erste Euro tatsächlich ausgegeben wurde.
Der Effekt: Du verschiebst Kapital, das sonst als Steuerzahlung an das Finanzamt abgeflossen wäre, in Deine eigene Bilanz. Du investierst sozusagen mit staatlicher Förderung.

